Toyin Loye
Als Sohn eines afrikanischen Stammesoberhaupts unternahm Toyin Loye ausgedehnte Reisen nach Bhuten, Indonesien, Singapur, Malaisia, Indien, Sri Lanka und auf die Philippinen. Loye hat sowohl in Japan und Indonesien ausgestellt als auch in Galerien in Amsterdam, Den Haag und Brüssel.
Jedes Element im Werk von Loye hat spezifische Bedeutung. Seine Tiere und maskierten Figuren sind Attribute afrikanischer Stammeskultur und Symbole des Yoruba-Volkes, dem er angehört. Der Vogel stellt eine Verbindung zwischen der körperlichen und der geistigen Welt her und kann als Mittler und Botschafter zwischen beiden Welten und als Glücksbringer gesehen werden. Das Chamäleon steht für Reichtum. Es kann die Farbe wechseln und verweist zudem auf Meditation und Gebet. Gottheiten wie Obatala, der Gott der Schaffenskraft, Ogun, der Gott des Eisens, und Yemoja, der Gott des Meer, sind in seinen Arbeiten ebenfalls immer wieder zu sehen.
Loye stellt als Repräsentant afrikanischer Kunsttradition sein kulturelles Erbe dar. Dies wird auch in seiner Poesie reflektiert, die manchmal in die Malerei integriert ist. Der Künstler wuchs in einer Atmophäre traditioneller Zeremonien und Feierlichkeiten auf, die sich oftmals an seine Vorfahren richteten.
Für die FIFA Serie hat der Künstler einen Fußball gemalt, in den er u.a. die Nationalfarben seiner Heimat Nigeria - grün und weiss - einarbeitet.
Geboren 1959 in Ljebu Jesu, Nigeria.
Lebt und arbeitet in Den Haag.
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